Hunde richtig bürsten

Hunde richtig bürsten

Jeder Hund sollte regelmäßig gebürstet werden, um abgestorbene Haare, Hautschuppen und Schmutz zu entfernen. Bei Kurzhaarhunden ist das nicht besonders schwierig. Einfach eine qualitativ gute Naturborstenmixbürste, wie z.B. von MaxiPin, nehmen und das Fell gut ausbürsten.

Das Bürsten eines Langhaarhundes ist da etwas aufwendiger. Versuche, deinen Langhaarhund täglich zu bürsten. Auch wenn ein Welpe vielleicht noch nicht häufig gebürstet werden muss, solltest du es früh zu einer Routine machen und deinen Hund daran gewöhnen während des Bürsten auf der Seite zu liegen.

Hierbei ist nicht nur die Technik des Bürstens, sondern eine gute Ausstattung wichtig. Diese gibt es in natürlich in verschiedenen Preisklassen. Man muss sich nur bewusst sein, wie bei vielen Dingen im Leben, Qualität ist nicht unwichtig.

Unsere Produktempfehlung:
Kämmsprays: Baldecchi Iole Entfilzungsspray, Iv San Bernard PEK Conditioner oder Vellus Static Stabilizer
Naturborstenmixbürste: Mason Pearson Bristle & Nylon Bürste oder MaxiPin Mix Naturborsten & Nylon
Drahtbürste („Pin Brush“): Chris Christensen Gold Pin Brush oder MaxiPin Advanced /Airlastic
Zupfbürste („Slicker Brush“): MaxiPin Slicker Bürste oder Chris Christensen Slickerbrush
Kamm grober Zinkenabstand: Chris Christensen Buttercomb #000 oder Iv San Bernard Kamm M
Kamm kleiner Zinkenabstand: Chris Christensen Buttercomb #006 oder Iv San Bernard Kamm S

Du kannst deinen Hund auf dem Fußboden bürsten, der Couch oder wo auch immer du willst, aber wir empfehlen dir immer auf einem Tisch zu kämmen. Dein Rücken wird es dir später danken. Beginn dein Pflegetraining mit nur kurzen Sitzungen und bürste sanft mit der Naturborstenmixbürste. Sprich mit deinem Hund und belohne ihn mit Leckerlies. Du wirst sehen, nicht lange und dein Hund wird das Bürsten genießen!

Als erstes benetzt du das Fell mit einem Kämmspray. Dies verhindert, dass das Fell bricht und hilft, Verfilzungen und Verknotungen zu lockern. Leg das Deckhaar grob nach oben, so dass du die Haut siehst. Bürste und entwirre das Haar mit einer Drahtbürste Scheitelweise beginnend an den Pfoten hinauf bis zur Mitte des Rückens immer bis auf die Haut. Um größere Verknotungen zu lösen, kannst du eine Zupfbürste nehmen. Hierbei bitte vorsichtig. Zupfbürsten müssen im korrekten Winkel gehalten werden, damit du nicht die Haut deines Hundes verletzt.

Halte die Bürste während des Bürsten flach. Im abgeschrägten Winkel kann das Haar reißen und die Haut deines Hundes zerkratzen. Bürste das komplette Fell durch, nicht nur die Oberfläche. Beim Bürsten der Beine heb das Bein leicht an und bürste auch die Innenseite. Wenn eine Seite fertig ist, legst du deinen Hund auf die andere Seite und bürstest nun diese Seite. Sobald beide Seiten gut gebürstet sind, stellst du deinen Hund hin. Jetzt bürstest du den Kopf, die Brust und den Schwanz. Als nächstes kämmst du mit dem kleinen Kamm das Gesicht vom Augenrand zu den Seiten hinunter.

Wenn du fertig bist, kämme mit dem großen Kamm nochmal durch das gesamte Fell, um sicherzugehen, dass alles richtig durchgebürstet ist. Gehe sanft mit dem Kamm durch das Haar. Wenn du irgendwo steckenbleibst, muss erneut gebürstet werden, bis der Kamm problemlos durch das Haar gleitet. Am Ende bürste wieder mit der Naturborstenmixbürste, um den gewünschten Fall der Haare zu erreichen und einen schönen Glanz dazu.

Eine Naturborstenbürste eignet sich übrigens auch perfekt, um das Fell nach einem Bad während dem Föhnen zu bürsten.

Das Bürsten eines gut trainierten Langhaarhund sollte weniger als eine halbe Stunde dauern.

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